Jörn ArneckeRONJA RÄUBERTOCHTER

„Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“ – Dieses Motto von Astrid Lindgren trifft auch auf die Heldin ihres letzten Romans zu. „In der Nacht, als Ronja geboren wurde, rollte der Donner über die Berge. Ja, es war eine Gewitternacht, dass sich selbst alle Unholde, die im Mattiswald hausten, erschrocken verkrochen …“ Auf einer Burg im Wald wächst Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, auf. Eines Tages trifft sie auf ihren Streifzügen Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Sippe von Borka. Als die Eltern den beiden verbieten, Freunde zu sein, fliehen Ronja und Birk in die Wälder …

Librettist Holger Potocki hat die Chronologie des Buches zum Teil verändert und verschiedene Szenen zu einer verflochten und dadurch die für Musiktheater so wichtige dramatische Verdichtung geschaffen, die Komponist Jörn Arnecke (*1973) für seine atmosphärische Familienoper benötigte. In Tatjana Ivschinas traumhaften Bühnenbildern und liebevoll gestalteten Kostümen erzählt Regisseur Johannes Schmid die Abenteuer des Erwachsenwerdens mit viel Witz und Fantasie.

Nach dem gleichnamigen Buch von Astrid Lindgren
Komposition: Jörn Arnecke
Libretto: Holger Potocki
Uraufführung am 26. Februar 2015, Deutsche Oper am Rhein

Impressionen

Fotos © Hans Jörg Michel